Januar 2017

Minus 8° C – Da kennen wir nichts!

Vom 23.01 – 27.01.2017 fand unsere erste Naturwoche in diesem Kalenderjahr statt. Die eisigen Temperaturen draußen schreckten uns nicht ab, auf Entdeckungsreise zu gehen.
Bevor es täglich los ging stärkten wir uns mit einem leckeren, gemeinsamen Frühstück im Kindergarten. War dann der „Anziehmarathon“ geschafft, konnten wir in voller Wintermontur los marschieren. 
Wiesenkapelle, Jahnhalle und auch der Friedhofsspielplatz waren nur drei unserer angesteuerten Ziele. Es waren aufregende und schöne Tage an der frischen Luft, mit viel Bewegung, welche uns bei dem Wetter Wärme schenkten.

Februar 2017

„Nachts im Wald“
Schulanfängerausflug ins Naturkundemuseum

Am Freitag den 10.02.2017 machten wir uns mit den Schulanfängern auf den Weg ins Naturkundemuseum. Bereits der lange Weg mit Bus und Bahn war das erste Abenteuer. Endlich in Karlsruhe angekommen, staunten die Kinder über die großen Exponate der Dinosaurier die vor dem Museum und in der Eingangshalle ausgestellt sind. Beim Frühstück im Afrika Saal, umgeben von den wilden Tieren der Savanne, stärkten wir uns ausgiebig. Danach erkundeten wir gemeinsam einen Teil der verschiedenen Ausstellungen, besonders faszinierten die Kinder die riesige Ameisensiedlung mit den Ameisenstraßen sowie die großen Aquarien und Terrarien mit den verschiedensten Tierarten.
Endlich war es soweit, eine sehr nette Mitarbeiterin des Museums holte uns im Foyer ab, um mit uns den Wald bei Nacht zu erkunden. Gemeinsam setzten wir uns auf bequemen Kissen in einen Kreis und waren gespannt, was uns erwartete. Als erstes lernten wir den Waldkauz Willi kennen. Willi lebt in den heimischen Wäldern und ist ein nachtaktives Tier. Jeder durfte vorsichtig einmal die weichen Federn von Willi streicheln. Wir lernten noch einige Tiere des Waldes und ihre Lebensweisen kennen. Wir hörten uns das Trippeln von Eichhörnchen an, das Trommeln eines Spatzes, das Röhren eines Hirsches, sowie das Grunzen eines Wildschweins. Das so ein Wildschwein ganz schön borstig ist, wurde uns klar, als wir ein Fell eines solchen Tieres streicheln durften. Ebenso interessant waren die kleinen Stückchen eines Hirschgeweihs, welche aus Knochen bestehen und ganz glatt sind. Der Rothirsch verliert einmal im Jahr sein Geweih, damit ihm ein größeres nachwachsen kann. Im dämmrigen Licht hörten wir die Geräusche des nächtlichen Waldes und am Ende des Programms konnte jeder die Geräusche zu dem entsprechenden Tier bei einem spannenden Ratespiel zuordnen. Als Abschluss durften die Kinder noch ein Bildersuchspiel spielen. Alle versteckten Tiere wurden gefunden und die Fehler die sich in dem großen Bild eingeschlichen hatten, waren gar kein Problem für die Kinder die mit Feuereifer dabei waren.
Viel zu schnell war die Zeit vorbei und es hieß für uns Abschied nehmen. Nach einer kurzen Trinkpause machten wir uns bereits schon wieder auf den Heimweg. Mit strahlenden Gesichtern, aber auch dem ein oder anderen müden Äuglein, fuhren wir wieder mit Bus und Bahn nach Hause.

 

Närrisches Turnen in der Waldseehalle

Am Mittwoch, den 22. Februar 2017 stand nun endlich wieder unser großer Turntag in der Waldseehalle an. Alle drei- bis sechsjährigen Kindergartenkinder aus dem Kindergarten Ulrika marschierten pünktlich um kurz nach 08.00 Uhr, mit ihren Turntäschchen, los. Der zwischenzeitig auftretende Nieselregen konnte uns nichts anhaben, denn alle Kinder waren mit Regenkleidung gut ausgestattet. Nach einem circa dreißig Minütigen Spaziergang durch Forst kamen die Kinder voller Erwartungen auf das "Närrische Turnen" in der Waldseehalle an. Doch vor der sportlichen Ertüchtigung musste erst einmal ausgiebig gefrühstückt werden.
Während die Käfergruppe noch den Geburtstag eines unserer Kinder feierte, begannen die Erdmännchen- und die Baumkinder mit ersten Aufwärmspielen und -übungen.
Gemeinsam geturnt wurde dann mit Reifen und Bällen bei fastnächtlicher Musik.  Natürlich durfte auch eine Polonaise, das Tanzen des "Fliegerliedes" und des "Roten Pferdes" nicht fehlen. Zum Abschluss wünschten sich die Kinder noch "Hündchengymnastik", wie sie es nennen.
Nach einer ordentlichen Trinkpause machten wir uns wieder auf den Weg in den Kindergarten.  Während einige Kinder, trotz ausgiebigem Turnprogramm, noch viel Energie besaßen, schlief der ein oder andere in unserem Wägelchen ein. So ein Turntag mit integriertem Spaziergang kann ganz schön anstrengend sein.

März 2017

„Tschüß Kiga - Hallo Pfarrzentrum!“

 Am 06.03.2017 packten die Käfer- und die Erdmännchenkinder (Kinder im Alter von drei bis sechs Jahre) ihre Koffer, da kurzfristig der Umzug ins Pfarrzentrum bevor stand.
Dank Kindergarten St. Franziskus hatten wir ein schönes, großes Außengelände, das wir bei sonnigen Frühlingswetter mitbenutzen durften.
Außerdem durften wir Spielmaterial ausleihen, sowie Räumlichkeiten nutzen, wenn wir diese benötigen. Vielen Dank!
Des Weiteren besuchte uns die Baumgruppe, die momentan in der Krypta ausgelagert ist, sodass ein freudiges Wiedersehen stattfand.
Mittlerweile merkt man, dass sich viele neue Freundschaften zwischen den Käfer- und Erdmännchenkindern bildeten und die An- und Umbaumaßnahmen auch ihre Vorteile mit sich bringen können. Ein großer Zusammenhalt und ein positives Gemeinschaftsgefühl - was kann es schöneres geben?! 
Auch einige kleine Grashüpfer und Glühwürmchen (im Alter von 1-2 Jahren) zogen in das untere Stockwerk des Pfarrzentrums mit ein. Dort konnten wir ungestört mit unseren mitgebrachten Spielsachen spielen, Bücher anschauen, malen, kneten.....
Bei frühlingshaftem Wetter machten wir uns auf Entdeckungstour durch den Franziskushof in den Krippenbereich, den wir mitbenutzen durften. So liefen wir vorbei am Schiff "Bärbel", durch einen Tunnel, weiter zum Krokodil und dem Barfußweg. An der Klangstraße mussten wir einen längeren Stopp einlegen, da jedes Kind auf das Becken schlagen wollte. Angekommen im Krippenhof konnten wir nach Herzenslust im Sand spielen oder matschen.
Mit den Fahrzeugen machten wir die Kindergartenstraßen unsicher. 
In der Vogelnestschaukel war relaxen angesagt und wir ließen uns die Sonnenstrahlen auf's Gesicht scheinen. 
Sehr interessant wurde es, als die Bäume im Kindergartenhof geschnitten wurden. Aus sicherer Entfernung durften wir zuschauen, wie ein Mann im Hubsteiger hoch fuhr und mit der Motorsäge alle Äste "babutt" machte.
Ab und zu besuchten wir die Großen im oberen Stockwerk oder im Hof. 
Die 3 Wochen vergingen wie im Flug.....

Wir möchten uns ganz herzlich beim St. Franziskus-Team für die Mitbenutzung des Hofes bedanken! 

„Tschüß Kiga – Spannende Zeit im Kindergarten St. Josef in Hambrücken!“

Drei kurzweilige Wochen sind vorbei und wir sind, nach der Auslagerung in den Kindergarten St. Josef in  Hambrücken, wieder zurück in Forst.Zunächst war das neue Gruppenzimmer für sieben Kinder der Glühwürmchen und der Grashüpfer (Kinder im Alter von ein und zwei Jahren) ein Erlebnis für sich. Krabbelburg, Parkhaus, Staffelei zum Malen, Puppenecke, viele Spielsachen, neuer Schlafraum und ein Hof mit viel Platz zum Bobbycar fahren.
Nach ein paar Tagen machten wir uns auf, die nähere Umgebung zu erkunden. Mit Krippen-Omnibus, Buggy und allen Kindern im Gepäck marschierten wir den Gartenweg entlang, kamen an einem englischen Doppeldeckerbus vorbei und verweilten auf einem Spielplatz.
Auf einer nahegelegenen Wiese besuchten wir Schafe mit ihren Lämmern und konnten zwei Störchen beim „Klappern“ zuhören.
Bei Herrn Theo Böser dürften wir auf einen Besuch vorbeikommen. Er erklärte und zeigte uns wie er Eier in einem Brutkasten ausbrütet und wir konnten sogar mit einer Lampe in die Eier hineinschauen und sahen wie Küken darin wachsen. Danach durften wir sie „in Echt“ sehen. Drei Tage alt waren sie erst, aber so was von Süß. Streicheln und die Küken auf dem Arm halten machte den Kindern Spaß. Es gab aber noch viel mehr zu sehen: viele verschiedene Hühner, Enten und Gänse. Nach einer sehr interessanten Stunde verabschiedeten wir und mit einem herzlichen Dankeschön an Herrn Böser.

Am letzten Tag verabschiedeten wir uns von Fr. Gorenflo und ihrem Team im Kindergarten St. Josef und bedankten uns für die Herzliche Aufnahme.

Umgezogen und doch zu Hause

Seit dem 10.02.2017 sind wir, die Baumgruppe, aufgrund der aktuellen Umbaumaßnahmen im Kindergarten Ulrika  in der Krypta der St. Barbara Kirche in Forst.
Die anfängliche Skepsis war auf allen Seiten groß- eine Krypta für eine Kindergruppe ist ja doch ein eher ungewöhnlicher Ort. Wir haben das Nötigste gepackt und wollten uns einfach überraschen lassen.
Erst einmal ein Umgebungscheck. "Psst-leise!"  Wir schlichen die Treppen der Krypta hinauf, Tür auf und schon blickten wir auf einen wunderschönen Altar. Beeindruckt  von dieser Größe schauten wir uns in der Kirche ganz genau um.
Aus wenigen Spielmaterialien haben sich unheimlich viele tolle und kreative Ideen entwickelt. Wir haben unzählige Bücher gelesen, kniffelige Puzzle gemacht, Höhlen gebaut, Tischspiele neu entdeckt, Geburtstage gefeiert und uns an Fasching verkleidet.
Doch so banal es auch klingt, unser größter Schatz zeigte sich mit den ersten Sonnenstrahlen- die Wiese vor der Krypta. Anfänglich noch begeistert von Spielplatzbesuchen in der Umgebung, bestand irgendwann daran kaum noch Interesse. " Die Wiese, wir wollen auf die Wiese". Ob Drachen steigen, Flieger fliegen, Blumenkränze flechten, Fangen spielen, Picknicken oder sich in der Sonne auf der Decke wärmen-die Möglichkeiten sind unendlich und gemeinsam macht es doch am meisten Spaß.
Natürlich fehlten uns unsere Freunde von den anderen Gruppen. Denn auch diese waren für 3 Wochen im Pfarrzentrum untergebracht. Kurz entschlossen haben wir Ihnen dort einen kleinen Besuch abgestattet. Das war sehr spannend und schön hatten Sie es dort auf jeden Fall.
Während die anderen Gruppen schon wieder in den Kindergarten eingezogen sind, bleiben wir noch etwas in unserer Krypta. Bald feiern wir dort Ostern- und mal ehrlich- dafür gibt es doch keinen passenderen Ort als eine Kirche-oder?
Genauso freuen wir uns aber auch auf die Rückkehr in unser neues Gruppenzimmer im Kindergarten Ulrika.
Wenn es soweit ist, nehmen wir natürlich mehr mit zurück als beim Einzug in die Krypta. Damit ist aber vor allen Dingen die Erfahrung gemeint, die uns als Gruppe in der "Not" noch mehr vereint hat.

Familienfrühstück des Kindergartens Ulrika

Am Samstag, den 25. März, trafen sich die Kinder, Eltern und einige Erzieherinnen des Kindergartens Ulrika im katholischen Pfarrzentrum zu einem gemeinsamen Frühstück. Dort wartete ein vielseitiges Buffet auf uns: Brötchen, Croissants und Brezel, dazu eine reichhaltige Auswahl an Käse, Wurst und Marmeladen. Rohkost und Obst rundeten das Buffet ab. Zu diesem gemütlichem Beisammensein hatte der Elternbeirat eingeladen.  Durch Umbauarbeiten im Kindergarten waren die Kinder für drei Wochen auf das Pfarrzentrum, die Krypta der St. Barbara-Kirche und die Krippenräumlichkeiten des Hambrücker Kindergartens St. Josef verteilt. Und so nahmen knapp hundert kleine und große Menschen die Möglich-keit war, um mal wieder miteinander zu spielen bzw. sich auszutauschen. Bei herrlichem Sonnenschein wurde draußen im Piratenschiff geklettert oder bis in den Himmel geschaukelt. 
Ein herzliches Dankeschön an Frau Mächtel und alle Helfer des Elternbeirats, die beim Besorgen, Auf- und Abbau und der anschließenden Reinigung der Räumlichkeiten kräftig mit anpackten.

April 2017

Zu Besuch bei Nobbi und seinen Freunden vom DLRG

Der lange Winter neigt sich dem Ende und wir ersehnen uns die Wärme der Sonne, um endlich wieder schwimmen  gehen zu können. Doch was gibt es an Gewässern zu beachten? Das lernten die Schulanfänger des Kindergarten Ulrika bei der DLRG.
Mit dabei war Nobbi, der im Gepäck einen Song über Schwimmregeln hatte.
Auch durften die Kinder einen Tag im Leben eines DLRG`lers nachspielen und retteten sich gegenseitig aus tiefem Wasser. Fast genauso wichtig wie die Rettung an sich, ist das Absetzen eines Notrufs. Das wurde fleißig geübt. Im Notfall: 112! Denn das rettet Leben.
Zum Abschluss gab es noch ein kleines Puppentheaterstück. Nobbi wusste über die Baderegeln bei weitem nicht so gut Bescheid, wie die Kinder. Bei jedem Fehler von Nobbi ertönte ein lautes "Stopppppppp" von Seiten der Schulanfänger.
Nach Beendigung des knapp zweistündigen Programms erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde, die voller Stolz Eltern und Freunden präsentiert wurde.
Wir bedanke uns beim DLRG nicht nur für das tolle Programm, sondern auch für den täglichen Einsatz.

 Wir hoffen auf eine tolle Badesaison und vielleicht sehen wir uns im Sommer ja am Heidesee- wir wissen ja nun, was zu tun ist.

 

Mai 2017

Muttertagssingen

„…Wenn ihr so eine Mami habt, dann nehmt sie in den Arm
Und haltet sie euch warm,
denn schnell wird sie euch weg geschnappt,
wer wäre wohl so dreist?
Der Mann der Papi heißt “

… So klang es am Freitag, den 12. Mai 2017 im Außengelände des Kindergartens Ulrika. Bereits zwei Tage vor dem Muttertag durften sich die Muttis gesanglich verwöhnen lassen. Zu den Abholzeiten um 12.15 Uhr und um 13.30 Uhr versammelten sich alle Kinder im Alter von eins bis sechs Jahren auf der Bühne im Hof. Bei strahlendem Sonnenschein wurden dann die Muttis begrüßt und mit Muttertagsliedern verwöhnt. Nach dem gemeinsamen Singen überreichte jedes Kind seiner Mutter eine selbstgemachte und sehr individuelle Halskette.

Kleine Gärtner im Kindergarten Ulrika

Unsere kleinen Gärtnerinnen und Gärtner konnten es kaum erwarten bis die Eisheiligen vorbei waren und sie endlich unsere kleinen Hochbeete, die zum Teil schon mit Erdbeeren bestückt waren, weiter zu bepflanzen. Am 16. Mai war es endlich soweit. Zuerst mussten die Beete und Pflanzentöpfe noch mit Erde gefüllt werden. Danach wurden Tomaten, Gurken, Paprika, Salat, Erbsen, Kohlrabi, Broccoli und Basilikum angepflanzt. Aber auch Sonnenblumenkerne wurden gesät. Damit die Pflanzen gut wachsen können werden sie von den Kindern bestens gehegt und gepflegt.
Wir freuen uns schon auf eine reichhaltige Ernte und auf das Blühen der Sonnenblumen.
Ein herzliches Dankeschön möchten wir an dieser Stelle an die Familie Geiger aussprechen, welche uns einen großen Teil der Pflanzen geschenkt hat.